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Gürtelrose Besprechen Erfahrungen

Im folgenden Beitrag möchte ich meine Erfahrungen mit dem Besprechen von Gürtelrose teilen.

Vor einigen Jahren ging ich mit plötzlich auftretenden juckenden roten Bläschen über der rechten Hüfte zur Hausärztin. Die stellte eine Gürtelrose fest. Zuvor hatte ich mich gegen Grippe impfen lassen. Ich bekam nicht nur ein Rezept für Tabletten, die ich 7 Tage einzunehmen hatte, um die Viren des Herpes Zoster zu bekämpfen, sondern auch eine Salbe.

Da die Gürtelrose zu Beginn hoch ansteckend ist, sollte ich nach dem Eincremen gründlich die Hände waschen. Die Apothekerin meinte, ich sollte die Medikamente einnehmen, aber auch die Gürtelrose besprechen lassen. Zu meinem Erstaunen gab sie mir die Adresse einer alten Frau in einem Eifeldorf. Ich meldete mich telefonisch an. Dabei wurde mir gesagt, ich dürfte die Hautstellen vor dem Besprechen nicht eincremen.


Erste positive Erfahrungen mit dem Besprechen von Gürtelrose

Voller Erwartungen fuhr ich dorthin. Die Tochter führte mich zu ihrer Mutter, die im Rollstuhl saß. Nach kurzer Unterhaltung begann die alte Frau mit der Prozedur. Zunächst fragte sie, ob ich an Gott glaube. Dann sah sie sich die Stelle an, entzündete ein Streichholz, fuhr damit vorsichtig hin und her und murmelte wahrscheinlich ein Gebet, das ich aber kaum verstand. Dann forderte sie mich auf, mit ihr das Vaterunser zu sprechen.

Die ganze Behandlung dauerte nur wenige Minuten. In einer Woche sollte ich wieder kommen. Als ich nach der Bezahlung fragte, meinte sie, ich könnte nach Belieben geben. Nach der ersten Behandlung verstärkte sich der Juckreiz zunächst, ließ aber nach zwei Tagen ganz nach. Die Bläschen wurden blasser. Nach der zweiten Behandlung war nur noch ein Schorf zu sehen und nach drei Wochen sah die Haut wieder fast normal aus. Ich habe also durchaus gute Erfahrungen mit dem Besprechen von Gürtelrose gemacht.


Ein anderer Heiler und wieder die Grippeimpfung

In diesem Jahr – auch wieder einige Tage nach der Grippeschutzimpfung – bekam ich erneut eine Gürtelrose. Ich lebe inzwischen nicht mehr im Rheinland, sondern in Norddeutschland. Von meiner neuen Hausärztin erhielt ich nicht nur Medikamente, sondern auch die Adresse eines Besprechers. Offenbar haben die Ärzte ihr früheres Misstrauen gegenüber dem Besprechen dieser Krankheit abgelegt und glauben daran.


So lief die Sitzung ab

Dieses Mal verlief das Besprechen der Gürtelrose anders. Nach kurzem Gespräch sah der Besprecher – ein älterer Herr – sich die Stelle an. Er strich mit der Hand mehrmals darüber, ohne jedoch die Haut zu berühren. Dabei murmelte er etwas, was ich nicht verstand. Dann beugte er sich über die Hautpartie und blies darüber.

Anschließend unterhielten wir uns normal. Dabei fragte ich ihn, ob er diese Gabe von Geburt an habe, vielleicht geerbt. Er erzählte mir von einer Frau, die er näher kannte, die die Fähigkeit hatte, bestimmte Krankheiten durch Besprechen zu heilen oder zu lindern. Kurz bevor diese Frau starb, übergab sie ihm ein Buch als Vermächtnis, das genau zu studieren und in ihrem Sinne weiter Menschen zu helfen. Die erste Prozedur wiederholte er noch zwei Mal. An den folgenden beiden Tagen sollte ich wiederkommen. Die Beschwerden verschwanden nach einigen Tagen völlig. Geld nahm er auch nur das an, was ich freiwillig geben wollte.


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